KLAUS  ZOLONDOWSKI ENGLISH   NEUES LINKS KONTAKT        IMPRESSUM
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geboren in Waltrop / Westfalen
 
1975 – 1983
Chemiestudium an der FU Berlin
 
1985 – 1991
Studium Malerei an der HdK Berlin
Meisterschüler Klasse Kuno Gonschior
 
1997
Aldegrever Arbeitsstipendium Lofoten (Nordnorwegen)
 
2006
Artist-in-Residence ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich, Krems
 
2008
Auszeichnung Artheon Kunstpreis für die künstlerische Gestaltung
des Andachtsraums des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen.
 
2014
Auszeichnung Artheon Kunstpreis für die Betonoberflächengestaltung des
zu sanierenden Kirchturms der Judas-Thaddäus-Gemeinde in Berlin-Tempelhof
 
 
seit 2007
Dozent an der Akademie für Malerei Berlin
.
 
Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
Viele Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
 
 
 
Lebe und arbeite in Berlin
 
Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit ist die Symbiose
von Malerei und Naturmaterialien mit urbanen Fundstücken sowie

bioport
die zeitgenössisch künstlerische Gestaltung sakraler Räume.
 
 
 
 

Klaus Zolondowski ist ein zeitgenössischer Künstler aus Berlin, der sich mit Landschaft und Malerei im weitesten Sinne beschäftigt. Seine teils großformatigen Bildtafeln sind keine wirklichen, realen Abbildungen unserer Welt, sondern abstrakte Idealbilder scheinbarer, erdachter Landschaften.

Alte Holztafeln, Span- und Hartfaserplatten aus dem Sperrmüll dienen dabei als Bildträger. Manchmal naturbelassen, aber auch monochrom oder gegenständlich bemalt, überzieht Zolondowski sie mit Linierungen. Anfangs malte der Künstler diese Linien über die gesamte Bildfläche. Mit der Zeit ging er aber dazu über, diese Linien aus aufgeleimten Pflanzenhalmen oder dünnen Hölzern zu bilden oder sie direkt in den Bildträger hinein zu ritzen. Nebenbei ist auch das Sammeln dieser Naturmaterialien zu einem wichtigen Teil seiner künstlerischen Arbeit geworden.
Wie Strömungen fließen seine Linien majestätisch und zuweilen sehr ungestüm über den Bildgrund hinweg und verdichten sich zu hochenergetischen Feldern. Beim Betrachten dieser Kraftfelder springt der Blick zwischen den Linien und dem Hintergrund: je dichter das Linienmuster ist, um so mehr löst sich die ursprüngliche Landschaftsdarstellung auf, die Linien beginnen zu oszillieren und dem Betrachter erscheint aus dem Liniendiagramm ein neues, flimmerndes Landschaftsbild von großer Transzendenz und ungewöhnlicher Ästhetik.
Der Künstler experimentiert mit verschiedensten Bildgründen und kombiniert Materialien unterschiedlicher Haptik und Beschaffenheit zu großformatigen Bildtafeln, welche durch ihre Materialität den Betrachter in den Bann ziehen. Es ist, als ob die einzelnen Werkstoffe ihre Geschichte erzählen.
Zolondowskis Arbeiten strahlen eine große Kraft und meditative Ruhe bei gleichzeitig irritierender Unruhe aus. Dieser Eindruck und die naturgemäße Plastizität seiner Arbeiten entziehen sich der fotografischen Reproduktion ‒ sie sind ein Stück Realpräsenz im digitalen Zeitalter.

Elisabeth Hassel, Berlin 2008

 
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© Klaus Zolondowski Berlin 2014